Förderprogramme
Personelle und finanzielle Ressourcen. Zur Unterstützung von Kommunen.

Zweite Förderrunde von „Bildung integriert“

Antragsberechtigte Kreise und kreisfreie Städte, die bislang noch nicht am Programm teilnehmen, können eine dreijährige Förderung beantragen. Die Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) stehen als Personalmittel für einen Bildungsmanager und einen Bildungsmonitorer sowie als Mittel für eine Monitoring-Software und für Dienstreisen zur Verfügung. Förderanträge können ab sofort online eingereicht werden (bis zum 31. Dezember 2017).

Bereits am Programm ‚Bildung integriert‘ beteiligte Kommunen können zur Vertiefung und Stabilisierung aufgebauter Monitoring- und Managementstrukturen eine Verlängerung um weitere zwei Jahre beantragen. Hierzu ist rechtzeitig, möglichst sechs Monate vor Laufzeitende des Basisvorhabens, ein Aufstockungsantrag beim Projektträger einzureichen. Das späteste Laufzeitende aller Vorhaben ist der 30. Juni 2021.

Für Neueinsteiger und bereits geförderte Kommunen bleiben die inhaltlichen Grundlagen der bestehenden Förderrichtlinie unverändert. Die Förderrichtlinie ‚Bildung integriert‘ unterstützt aktuell 89 Kommunen dabei, ein datenbasiertes Bildungsmanagement aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Präsentation zu den Zielen und der inhaltlichen Ausrichtung des Programms sowie zum administrativen Vorgehen und zu Fragen der Finanzierung werden auf der Webseite der Transferiniative bereitsgestellt. Darüber hinaus stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im DLR Projektträger gern für eine persönliche Antragsberatung zur Verfügung unter Telefon: 0228/3821-1322 oder per E-Mail: bildung-integriert@dlr.de

> mehr zur 2. Förderrunde

> Übersicht teilnehmende Kommunen

Erstes bundesweites Fachforum

Am 20. und 21. November 2017 wird das erste bundesweite Fachforum "Datenbasiertes Bildungsmanagement" des Programms 'Bildung integriert' in Köln stattfinden. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch und die Diskussion zu aktuellen Weiterentwicklungen des datenbasierten Bildungsmanagements auf kommunaler Ebene.

> Programm und Anmeldung

Kommunale Koordinierung: Förderung wird verlängert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert das Förderprogramm „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ um zwei Jahre. Alle geförderten Kreise und kreisfreien Städte können ab November 2017 einen Verlängerungsantrag stellen. Um die verlässliche Anschlussförderung zu sichern, wird eine Antragsstellung sechs Monate vor Laufzeitende des Fördervorhabens empfohlen. Details zur Antragsstellung und zum Verfahren sowie FAQ finden Sie auf der Programmwebsite: www.transferinitiative.de 

Die BMBF-Förderrichtlinie wurde im Januar 2016 veröffentlicht. Die Resonanz auf das Förderangebot war sehr groß: rund 320 Kommunen nehmen an dem Programm teil – das entspricht etwa 80% aller Kreise und kreisfreien Städte. Rund 450 Koordinatorinnen und Koordinatoren sind mittlerweile bundesweit aktiv.

Den Koordinatorinnen und Koordinatoren gelingt es, die vielfältigen Bildungs- und Weiterbildungsakteure auf kommunaler Ebene zusammen zu bringen, die koordinierte Zusammenarbeit zu initiieren sowie Bildungs- und Weiterbildungsangebote aufeinander abzustimmen. Um die Kommunen bei Ihrer Arbeit vor Ort weiterhin zu unterstützen, wird das BMBF-Förderprogramm um zwei Jahre verlängert.

> Übersicht teilnehmende Kommunen

Aktualsierte Publikation zu Förderprogrammen

Eine Übersicht über Förderprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung hat das Netzwerk Stiftungen und Bildung zusammengefasst. Der Fokus liegt auf Bundes- und Landesinitiativen, an denen sich Stiftungen und zivilgesellschaftliche Akteure beteiligen können.

Weitere Förderprogramme

Niedersächsische Bildungsregionen
Der Begriff „Bildungsregion" bezeichnet eine auf einen Landkreis, eine kreisfreie Stadt, einen Kommunalverband besonderer Art oder auf eine landkreisübergreifende Kooperation bezogene Vernetzung der Akteure im Bildungsbereich. Die Einrichtung einer Bildungsregion wird auf kommunale Initiative hin vereinbart. Das Land unterstützt die Kommunen und beteiligt sich an der Entwicklung und Gestaltung einer Bildungsregion durch die Abordnung einer Lehrkraft, in der Regel bis zur Hälfte der jeweils maßgeblichen Regelstundenzahl. Im Laufe des Schuljahres 2016/17 sollen insgesamt 32 Bildungsregionen vom Land Niedersachsen gefördert werden.
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> Rahmenkonzept

Inklusion durch Enkulturation
Das Land Niedersachsen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) über den staatlichen Auftrag hinausgehende Projekte, durch die die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Bildungsabschluss aller Kinder und Jugendlichen verbessert werden. Ziel ist es, die Zahl der Schulverweigerer und Schulabbrecher zu reduzieren. Antragsberechtigt sind niedersächsische kommunale Gebietskörperschaften. Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben bei einer Projektlaufzeit von maximal 24 Monaten.
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Willkommen bei Freunden
Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ unterstützt deutsche Kommunen bei der Aufnahme und Betreuung junger Geflüchteter. Sechs regionale Servicebüros helfen Städten und Landkreisen dabei, junge Flüchtlinge in Kita und Schule willkommen zu heißen und beim Übergang ins Berufsleben zu begleiten. Sie bieten nicht nur Beratungen und Qualifizierungen für Mitarbeiter der Verwaltung sowie kommunaler Einrichtungen an, sondern unterstützen auch bei der Etablierung lokaler Bündnisse aus Behörden, Vereinen sowie Bildungs- und Flüchtlingseinrichtungen vor Ort.
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