Jubiläums-Newsletter Transferkompakt März 2020

Stimmen aus dem DKBM-Netzwerk Niedersachsen.

Unsere Arbeit wird vom Transfergedanken getragen und lebt von einem offenen, konstruktiven Austausch miteinander. Oft sind wir, die Transferagentur, der „Umschlagsplatz“ und die erste Adresse für Anfragen aus den Kommunen. Dass es auch anders geht, beweist das DKBM-Netzwerk Niedersachsen: Die regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppen und der Austausch über das Forum führen dazu, dass Niedersachsen in Sachen kommunales Bildungsmanagement enger zusammenwächst. Wir als Transferagentur unterstützen gerne dabei, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und kommunale Netzwerke auszubauen – sei es mit der Organisation der AG-Treffen oder der Moderation im Online-Forum. So werden persönliche Beziehungen gestärkt, Erfahrungen geteilt und Impulse für neue Ideen gesetzt.

Ute Tromp, Konzeptgruppe DKBM-Netzwerk und Sprecherin AG 1

„Gute Bildungsentwicklung mit größtmöglichem Nutzen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist auf ein abgestimmtes Vorgehen der Bildungsakteure angewiesen. Dabei ist eine strategische Bildungsplanung Voraussetzung für die Umsetzung von Projekten und Vorhaben. Diese Aussage gilt für die Bildungsprozesse vor Ort ebenso wie für die Kooperation auf Landesebene. Ausgehend von diesem Gedanken wurde in 2017 das DKBM-Netzwerk Niedersachsen gegründet, um einen Wissens- und Erfahrungsaustausch umzusetzen und Bildungsangebote in den niedersächsischen Kommunen und Kreisen vielfältig und qualitativ weiterzuentwickeln. Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, die Vernetzung und qualitative Weiterentwicklung der Akteurinnen und Akteure in einer Region und deren Zusammenwirken auf dem Gebiet des datenbasierten Bildungsmanagements zu verstärken und voranzubringen. Durch die enge Zusammenarbeit von Bildungsexperten und -expertinnen wird sowohl der Austausch von Informationen, konzeptionelle Weiterentwicklungen als auch Unterstützung professionalisiert und etabliert. In diesem Kontext ist beispielsweise in 2019 das Eckpunktepapier „Mehr Bildung wagen in Niedersachsen!“ entwickelt worden, welches als Grundlage für Diskussionen rund um die Bildung in den Kommunen und Gemeinden und auf Landesebene dienen kann. Auch die Auseinandersetzung mit dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auf dem Jahrestreffen im vergangenen Jahr zeigt, dass das DKBM Netzwerk eine Plattform zur Diskussion und Reflexion aktueller übergreifender Debatten und Ansätze bietet. Die Erfahrungen der vergangenen drei Jahre beweisen, dass das Netzwerk ein gutes Format ist, um Aspekte aus dem Themenfeld des datenbasierten Bildungsmanagements und die damit verbundenen gemeinsamen Herausforderungen zu bearbeiten. Um diese strategische Ausrichtung auf Landesebene umzusetzen, ist eine übergreifende Koordinierung unerlässlich. Somit gilt unser großer Dank der Transferagentur Niedersachsen, mit deren Unterstützung wir systematisch und nachhaltig die kommunalen Bildungsspielräume gestalten können."

Ute Tromp ist Projektleiterin im Bildungsbüro der Stadt Osnabrück und sowohl Mitglied der Konzeptgruppe des DKBM-Netzwerkes Niedersachsen als auch Sprecherin der AG 1 Kommunales Bildungsmanagement

Als kommunale Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte bin ich von Beginn an Mitglied in der AG KoKo und nutze das Netzwerk der Koordinierenden regelmäßig. Die Möglichkeit, sich mit den vielen anderen Koordinatorinnen und Koordinatoren im Flächenbundesland Niedersachsen vernetzen zu können, ist meines Erachtens der größte Mehrwert der Zusammenarbeit. Eine Plattform des Austausches zu haben, stellt eine enorme Hilfestellung im Arbeitsalltag dar: Durch das Netzwerk herrscht eine Transparenz über die Vielfalt der Arbeitsschwerpunkte anderer KoKos. Dies passiert sowohl auf analogem Wege, als auch digital, etwa durch das zur Verfügung stehende Online-Portal der Transferagentur. Die Entwicklung gemeinsamer Ideen, das Einholen von Ratschlägen sowie ein genereller Wissenstransfer sind auf diese Weise immer „auf dem kurzen Dienstweg“ möglich. Die Transferagentur bietet den Koordinierenden in Niedersachsen durch die AG KoKo ein gemeinsames Sprachrohr in die Öffentlichkeit, auch über Landkreisgrenzen hinaus. Die maßgeschneiderten Workshop-Angebote, deren Themen aufgrund aktueller Bedarfe der Koordinierenden in den AG-Treffen gemeinsam festgelegt werden, nutze ich regelmäßig, um spezielle Schwerpunkte ausführlich diskutieren und neue Perspektiven in meine Arbeit integrieren zu können. Ein solches Netzwerk im Rücken zu haben, ist ein großer Mehrwert des KoKo-Projekts.“

Sandra Wenzel, Kommunale Koordinatorin der Bildungsangebote für Neuzugewanderte bei der Beschäftigungsförderung Göttingen, ist Mitglied der AG 3 „KoKo“

Bildung vernetzt: Die Karte zum DKBM-Netzwerk

Das DKBM-Netzwerk mit seinen drei Arbeitsgruppen vernetzt Bildungsmanager/-innen (grau), Bildungsmonitorer/-innen (gelb) und kommunale Koordinatorinnen und Koordinatoren der Bildungsanagebote für Neuzugewanderte (rot) aus ganz Niedersachsen: