Zusammenarbeit mit Kommunen in Niedersachsen
Modulares Vorgehen führt strukturiert zu passgenauen Lösungen.

Neu in den Begleitprozess gestartet ist der Landkreis Lüneburg, der den Fokus im Bereich Bildungsmonitoring insbesondere auf die Bildungsübergänge im lebenslangen Lernen legen wird. Insgesamt arbeiten damit rund zwei Drittel der 45 niedersächsen Landkreise und kreisfreien Städte aktuell gemeinsam mit der Transferagentur Niedersachsen am Auf- und Ausbau ihres datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements. Eine aktive Zielvereinbarung haben: Die Landkreise Verden, Leer, Hameln-Pyrmont, Grafschaft Bentheim, Rotenburg (Wümme), Uelzen, Schaumburg, Lüchow-Dannenberg, Holzminden, Diepholz, Wesermarsch, Gifhorn, Osterholz, Vechta, Emsland, Peine, Helmstedt, Celle, Friesland, Wolfenbüttel, Nienburg (Weser), Cuxhaven, Lüneburg und Heidekreis sowie die kreisfreien Städte Salzgitter, Braunschweig, Emden und Wolfsburg. Zusätzlich haben die Bildungsregion Südniedersachsen e.V. und die ehemalige Lernen vor Ort-Kommune Landkreis Stade ihre Zusammenarbeit mit der Transferagentur durch eine Vereinbarung bestätigt.

Der Begleitprozess ist modular aufgebaut. In Modul 2 wird gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der Kommune und auch weiteren relevanten Bildungsakteuren eine individuelle Modelllösung entwickelt. In Modul 2 befinden sich elf Kommunen, die sich auf folgende Themen fokussieren:

  • Landkreis Uelzen seit Juni 2016: Ausbau des Bildungsmonitorings - Datenbasierte wirkungsorientierte Betrachtung der Lernphase „Übergang aus Schule“ mit besonderem Fokus auf die Jugendberufsagentur 
  • Landkreis Gifhorn seit Oktober 2016: Aufbau interner Vernetzungsstrukturen zum Querschnittsthema Bildung
  • Landkreis Hameln-Pyrmont seit November 2016: Auf- und Ausbau im Bereich des Bildungsmanagements zur optimalen Positionierung des Bildungsbüros und einer langfristigen Verortung in der Kommune
  • Landkreis Celle seit August 2017: Die Verbesserung der internen Vernetzung zum Querschnittsthema Bildung
  • Landkreis Osterholz seit Dezember 2017: Unterstützung des Prozesses der Profilbildung des Bildungskontors, als initiierende und koordinierende Bildungsmanagement-Plattform der lokalen Bildungsakteure
  • Landkreis Peine seit Dezember 2017: Klärung von Rollen und Aufträgen sowie Optimierung des internen Schnittstellenmanagements; Standardisierung der internen Schnittstellen zum Datenaustausch und zur Datenverwertung
  • Landkreis Wolfenbüttel seit Mai 2018: Entwicklung geeigneter Indikatoren zur Wirksamkeitsüberprüfung des bestehenden Integrationskonzepts/Aufbau einer IT-gestützten Datenbankstruktur im Themenfeld Integration
  • Landkreis Emsland seit Mai 2018: Verbesserung der verwaltungsinternen Kommunikationsstrukturen im Themenbereich Bildung als Lebenslanges Lernen unter Nutzung des Bildungsmonitorings
  • Landkreis Nienburg seit Juli 2018: Interne Vernetzung: Profilbildung und Positionierung des Bildungsbüros als koordinierender und strukturierender Akteur in der kommunalen Bildungslandschaft
  • Stadt Braunschweig seit August 2018: Implementierung partizipativer Elemente in einen kommunalen Steuerungskreislauf im Kontext des DKBM
  • Landkreis Lüchow-Dannenberg seit November 2018: Erarbeitung eines Konzeptes mit gemeinsamen Standards und Indikatoren zur Gestaltung des Überganges Kita – Grundschule

Neun Kommunen sind inzwischen in Modul 3. Hier wird die Modelllösung mit Hilfe eines Transferplans umgesetzt.

  • Landkreis Holzminden seit Juni 2017: Aufbau von Strukturen der Bildungssteuerung unter Beteiligung der Bildungsakteure im Landkreis
  • Landkreis Wesermarsch seit November 2017: Ausbau und Intensivierung der bestehenden Steuerungs- und Vernetzungsstrukturen, Entwicklung eines Konzeptes zum Aufbau des Bildungsmonitorings
  • Stadt Emden seit Januar 2018: Entwicklung und Etablierung eines Steuerungskreislaufes
  • Stadt Salzgitter seit Februar 2018: Einführung einer Softwarelösung für ein fachdienstübergreifendes Bildungsmonitoring, Implementierung von Routinen für das Bildungsmonitoring
  • Landkreis Grafschaft Bentheim seit Februar 2018: Umsetzung des Konzepts zur Standardisierung der internen Schnittstellen zum Datenaustausch und zur Datenverwertung
  • Landkreis Rotenburg (Wümme) seit April 2018: Umsetzung des handlungsleitenden Konzeptes der Bildungsregion und Festigung des Schnittstellenmanagements
  • Landkreis Diepholz seit Oktober 2018: Weiterentwicklung und Verstetigung eines datengestützten Bildungsmanagements unter besonderer Berücksichtigung nachhaltiger Monitoringstrukturen
  • Landkreis Vechta seit November 2018: Etablierung nachhaltiger Steuerungs- und Beteiligungsstrukturen auf Basis bestehender Vernetzungen im Bildungsbereich
  • Stadt Wolfsburg seit November 2018: Weiterentwicklung des Strategiepapiers und Profilbildung der Lenkungsrunde Zuwanderung anhand von übergeordneten Zielen zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

Modul 4 „Weiterentwicklung“ richtet sich an Kommunen, die ein Interesse am Ausbau und an der Weiterentwicklung bzw. Stabilisierung ihrer bereits begonnenen Prozesse für ein DKBM haben. Bereits in Modul 4 gestartet sind die Landkreise Verden, Leer, Schaumburg und Heidekreis.

Übersicht aktive Begleitprozesse