Zusammenarbeit mit Kommunen in Niedersachsen
Modulares Vorgehen führt strukturiert zu passgenauen Lösungen.

Die Landkreise Cloppenburg und Helmstedt setzen die Zusammenarbeit mit der Transferagentur Niedersachsen fort. Beide haben im April eine Zielvereinbarung für Modul 2 unterzeichnet. Neu in den Begleitprozess gestartet ist der Landkreis Northeim, der sich die Weiterentwicklung von Netzwerk-, Kooperations- und Koordinationsstrukturen zum Ziel gesetzt hat und dabei besonderen Fokus auf die Konzipierung eines kreisweiten Medienentwicklungsplans legt.

Insgesamt arbeiten damit rund zwei Drittel der 45 niedersächsen Landkreise und kreisfreien Städte aktuell gemeinsam mit der Transferagentur Niedersachsen am Auf- und Ausbau ihres datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements. Eine aktive Zielvereinbarung haben: Die Landkreise Verden, Leer, Hameln-Pyrmont, Grafschaft Bentheim, Rotenburg (Wümme), Uelzen, Schaumburg, Lüchow-Dannenberg, Holzminden, Diepholz, Wesermarsch, Gifhorn, Osterholz, Vechta, Emsland, Peine, Helmstedt, Celle, Friesland, Wolfenbüttel, Nienburg (Weser), Cuxhaven, Lüneburg, Heidekreis, Stade und Northeim sowie die kreisfreien Städte Salzgitter, Braunschweig, Emden, Wolfsburg und Osnabrück. Zusätzlich hat die Bildungsregion Südniedersachsen e.V. ihre Zusammenarbeit mit der Transferagentur durch eine Vereinbarung bestätigt.

Der Begleitprozess ist modular aufgebaut. In Modul 2 wird gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der Kommune und auch weiteren relevanten Bildungsakteuren eine individuelle Modelllösung entwickelt. In Modul 2 befinden sich acht Kommunen, die sich auf folgende Themen fokussieren:

  • Landkreis Gifhorn seit Oktober 2016: Aufbau interner Vernetzungsstrukturen zum Querschnittsthema Bildung
  • Landkreis Wolfenbüttel seit Mai 2018: Entwicklung geeigneter Indikatoren zur Wirksamkeitsüberprüfung des bestehenden Integrationskonzepts/Aufbau einer IT-gestützten Datenbankstruktur im Themenfeld Integration
  • Landkreis Emsland seit Mai 2018: Verbesserung der verwaltungsinternen Kommunikationsstrukturen im Themenbereich Bildung als Lebenslanges Lernen unter Nutzung des Bildungsmonitorings
  • Landkreis Nienburg seit Juli 2018: Interne Vernetzung: Profilbildung und Positionierung des Bildungsbüros als koordinierender und strukturierender Akteur in der kommunalen Bildungslandschaft
  • Stadt Braunschweig seit August 2018: Implementierung partizipativer Elemente in einen kommunalen Steuerungskreislauf im Kontext des DKBM
  • Landkreis Lüchow-Dannenberg seit November 2018: Erarbeitung eines Konzeptes mit gemeinsamen Standards und Indikatoren zur Gestaltung des Überganges Kita – Grundschule
  • Landkreis Cloppenburg seit April 2019: Strategische Grundausrichtung und Möglichkeiten der strukturellen Gestaltung eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements
  • Landkreis Helmstedt seit April 2019: Auf- und Ausbau nachhaltiger fachdienstübergreifender Vernetzung im datenbasierten Kommunalen Bildungsmanagement

Übersicht aktive Begleitprozesse

Zwölf Kommunen sind inzwischen in Modul 3. Hier wird die Modelllösung mit Hilfe eines Transferplans umgesetzt.

  • Landkreis Holzminden seit Juni 2017: Aufbau von Strukturen der Bildungssteuerung unter Beteiligung der Bildungsakteure im Landkreis
  • Stadt Emden seit Januar 2018: Entwicklung und Etablierung eines Steuerungskreislaufes
  • Stadt Salzgitter seit Februar 2018: Einführung einer Softwarelösung für ein fachdienstübergreifendes Bildungsmonitoring, Implementierung von Routinen für das Bildungsmonitoring
  • Landkreis Grafschaft Bentheim seit Februar 2018: Umsetzung des Konzepts zur Standardisierung der internen Schnittstellen zum Datenaustausch und zur Datenverwertung
  • Landkreis Rotenburg (Wümme) seit April 2018: Umsetzung des handlungsleitenden Konzeptes der Bildungsregion und Festigung des Schnittstellenmanagements
  • Landkreis Diepholz seit Oktober 2018: Weiterentwicklung und Verstetigung eines datengestützten Bildungsmanagements unter besonderer Berücksichtigung nachhaltiger Monitoringstrukturen
  • Landkreis Vechta seit November 2018: Etablierung nachhaltiger Steuerungs- und Beteiligungsstrukturen auf Basis bestehender Vernetzungen im Bildungsbereich
  • Stadt Wolfsburg seit November 2018: Weiterentwicklung des Strategiepapiers und Profilbildung der Lenkungsrunde Zuwanderung anhand von übergeordneten Zielen zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
  • Landkreis Peine seit November 2018: Aufbau eines datenbasierten Steuerungskreislaufs unter Einbezug vorhandener Strukturen
  • Landkreis Uelzen seit Februar 2019: Erhöhung der Steuerungsrelevanz der Bildungsberichterstattung
  • Landkreis Hameln-Pyrmont seit März 2019: Auf- und Ausbau im Bereich des Bildungsmanagements zur optimalen Positionierung des Bil-dungsbüros und einer langfristigen Verortung in der Kommune
  • Landkreis Osterholz seit April 2019: Prozessbegleitung bei Etablierung des Bildungskontors als initiierende und koordinierende Bildungsmanagement-Plattform der lokalen Bildungsakteure

Modul 4 „Weiterentwicklung“ richtet sich an Kommunen, die ein Interesse am Ausbau und an der Weiterentwicklung bzw. Stabilisierung ihrer bereits begonnenen Prozesse für ein DKBM haben. Bereits in Modul 4 gestartet sind die Landkreise Verden, Leer, Schaumburg, Heidekreis, Stade und Wesermarsch sowie die Stadt Osnabrück.